Wird man eigentlich jemals fertig? – Hausbau*

Ich glaub die Frage stellt sich jeder, der ein Haus hat. Und die Antwort ist einfach: Nein! Fertig wird man niemals. So schön der Gedanke immer klingt ein Eigenheim zu besitzen, so viel Arbeit steckt auch dahinter. Jedenfalls für uns, die alles selber machen und sich keine Handwerker ins Haus holen. Das wäre schlichtweg zu teuer. Alles hat wohl seine Vor- und Nachteile und natürlich sind wir stolz, wenn wir wieder was selber machen konnten, aber dafür bleibt auch meist viel Freizeit auf der Strecke. 
Oder wir müssen wieder eine ganze Weile sparen, bis wir das nächste Projekt angehen können und so lang bleibt die Arbeit halt liegen. Nicht schön, aber so ist es nun mal. All die, die gerade nickend vor dem PC sitzen und meine Worte lesen, können das bestimmt aus tiefstem Herzen bestätigen 🙂
Die obere Etage im Haus hatten wir ja schon vor über 2 Jahren fertig bekommen und sind dann auch gleich eingezogen, auch wenn im Erdgeschoss noch nichts gebaut war. Wir haben uns arrangiert mit Schlafzimmer, Gästezimmer und Bad in dieser Zeit. Die Küche haben wir uns unten mit meiner Mutter geteilt. Hin und wieder haben wir natürlich trotzdem Gäste gehabt, die bei uns übernachtet haben. Zwar konnten Sie im Gästezimmer schlafen, aber erstens nur auf unbequemen Schaumstoffmatratzen und zu allem Übel ohne jegliche Jalousie. Im Gästezimmer befinden sich insgesamt 4 Fenster. 2 normale, dadrüber ein kleines Minifenster, was früher mal zum Dachboden gehörte und was ich unbedingt behalten wollte! Und zusätzlich noch ein Dachfenster. Und da genau auf dieser Seite des Hauses morgens die Sonne aufgeht, steht man praktisch vor 5 Uhr in vollem Tageslicht im Bett und weiß nicht wo oben und unten ist…

Hier seht ihr die 2 normalen Fenster und das kleine Dachbodenfenster. Das Dachfenster befindet sich ganz links neben der Pusteblumenlampe.
Unter anderem durften Lu (Lu zieht an) und Mondblümchen und meine Schwiegereltern schon in den Genuss der Belichtung, die einer Flutlichtanlage eines Fußballfeldes gleich kommt, kommen. Man versucht dann ja immer sein Bestes und deckt die großen Fenster mit Bettlaken ab, so gut es eben geht. Nur wirklich helfen tut das auch nichts. Also legt man noch Schlafbrillen auf die Kissen, in der Hoffnung, sie bringen 10 Minuten länger Schlaf. Ach das war doch alles doof! Nichts halbes und nichts ganzes. Wir haben schön ausgeschlafen in unserem abgedunkelten Zimmer und drüben lagen sie wach. 
Gott sei dank hat das nun ein Ende! Männe hat die Jalousien für die großen Fenster endlich außen angebaut. Und da das die letzten beiden am Haus waren, hatte er gut Übung und das Ganze auch relativ schnell erledigt.
Jalousie eins sitzt und funktioniert 🙂
Beide Jalousien sind dran und der erste große Posten ist abgearbeitet. Ein wenig später habe ich dann auch für unser Dachfenster ein Verdunkelungsrollo beim Dachfenster-Rollo-Shop bestellt. Das war auch noch unbedingt nötig. Denn trotz der Jalousien von den großen Fenstern war es noch Taghell im Raum – allein durch das Dachfenster.
Trotz des Poststreiks kam das Paket nach nicht mal einer Woche an und mir graute es schon vorm Zusammenbauen. Ich hatte so gar keine Lust ständig Schräubchen und Schraubendreher hochzureichen während Männe auf der Leiter steht und alles anbastelt. Es war Sonntag und ich wollte auf der Couch lümmeln – verdammt!
Aber was muss das muss und damit wäre das Zimmer dann ja auch fertig. Also aufgerafft und los gehts! Ich staune immer wieder, wie es sich doch lohnt kein Billigzeugs zu kaufen. Das System für das Verdunkelungsrollo kann nachträglich an die Veluxfenster angebaut werden. Wir haben keine halbe Stunde dafür gebraucht und es ging so einfach. Klick, klick, schraub, schieb, fertig – so ungefähr 😀 Wir haben uns bewusst für ein Rollo entschieden, was wir von Hand betätigen müssen. Solar ist dem Mann nichts gewesen und eins mit Strom war nicht mehr möglich, weil wir dazu kein Kabel vorgesehen hatten beim Fenstereinbau. Aber halb so wild, so war zusätzlich zu den 20% Ersparnis beim Dachfenstershop das Rollo insgesamt günstig und es gibt ja immer noch diese Stangen womit man die Rollos zuziehen kann. Im Notfall tuts auch mal schnell die Leiter.
Nachdem alles installiert war, kam der große Test. Runter mit dem Rollo!

Das sieht schon mal ganz gut aus. Nun noch die Aussenjalousien runter lassen…
Und TADAAAAAA es ist Dunkel! 
Nur noch durch das kleine Dachbodenfenster kommt etwas Licht, was ich aber ganz gut finde. So weiß man jedenfalls noch wann Tag und Nacht ist. Perfekt also!
Wir sind Glücklich, denn ein weiterer Punkt kann auf der Liste abgehakt werden – und in diesem Sinne: 
DIE GÄSTE KÖNNEN KOMMEN! 
Mittlerweile ist auch das Hemnes-Tagesbett von Ikea zum gemütlichen schlafen vorhanden 😉
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