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– Rezept – Italienische Nudelsoße

Ob´s nun wirklich DAS Originalrezept ist, sei mal dahingestellt, immerhin gibts unendlich viele Variationen dieser Soße, aber die Grundbausteine sind vorhanden und der Geschmack spricht auch für sich 🙂 Das Originalrezept hab ich von hier, allerdings hab ich die Speckschwarte weggelassen.
Ihr benötigt außer der gleich genannten Zutaten Zeit… vieeeeeel viel Zeit. Diese Soße ist also nix für das schnelle Essen zwischendurch. Ach und ne große Pfanne. Denn der Topft bleibt bei diesem Rezept im Schrank.
Trotzdem auf den Geschmack gekommen? Ok, los gehst…
Zuerst gehts an die Schnibbelarbeit. Dh. Möhrchen, Zwiebeln und Knoblauch schälen und so klein würfeln, wie ihr sie mögt.

1 EL von dem Butterschmalz in eine Pfanne geben und das Gemüse bis auf den Knoblauch reinwerfen und ca. 10 Minuten anbraten. Ca. 1 Minute bevor die Zeit um ist, gebt ihr den Knoblauch dazu, dann wird er nicht bitter und ihr schmeckt auch noch was davon 🙂
Das ganze dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.

Den anderen EL Butterschmalz in die Pfanne geben, das Gehackte dazu mischen und krümelig anbraten incl ein paar Rostaromen. Man beachte hier den Unterschied zwischen Rostaromen und verbrennen *hust* Also schön aufpassen. Wenn alles soweit angebraten ist, eine große Prise Zucker über das Fleisch verteilen, den gehäuften EL Tomatenmark dazugeben und alles ein paar Minuten brutzeln lassen.

Nun kommt das zuvor gebratene Gemüse wieder ins Spiel, bzw. in die Pfanne. Lorbeerblatt und Thymianzweige gesellen sich dazu und kriegen noch ein paar frische Pfeffer und Edelsüßpaprikafreunde. Die illustere Runde wird einmal fröhlich durchgeschwenkt und weiter gehts…
Dosen auf, Tomaten rein, den Wein köpfen, ein Schlückchen für die Soße, ein Gläschen für die Köchin  und alles unter Rühren solange schmoren, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. 

Jetzt gießt ihr die Brühe dazu (ich hab fertigen Fond gekauft) und nun kommt der angenehme Teil der ganzen Arbeit. Während ihr auf dem Sofa lümmelt, blubbert die Soße gut und gerne 2 – 2.5 Stunden auf niedriger Temperatur vor sich hin! Jawohl! Falls ihr keinen Deckel für die Pfanne habt, bitte ab und an mal nachschauen, ob auch nicht zu viel Flüssigkeit verdampft ist. Diese dann evtl. mit dem Rest Fond oder Tomatensaft auffüllen.
Zum Abschluss das Lorbeerblatt und die Thymianzweige aus der Soße fischen und nochmal mit Pfeffer, Salz und Zucker nachwürzen. Fertig!
Achso, nicht ganz… ein paar Nudeln müsst ihr schon noch kochen 😉
Diese Soße ist ein ganz anderes Geschmackserlebnis, als die Tomatensoßen, die wir kennen, denn daran erinnert es nicht wirklich. Gut so! Soll es nämlich auch nicht, ist ja immerhin eine Fleischsoße. Männe fand die Möhrchen ungewohnt und ich glaub er hat auch einen ganz anderen Geschmack erwartet, aber mir hats dafür super geschmeckt. Immerhin hab ich ja zwischendurch oft genug abgeschmeckt. Wirds auf jeden Fall öfter geben, denn die Soße kann auch super in doppelter Menge gekocht und dann eingefroren werden.
Buon appetito!
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2 Comments

  • Reply Miri

    Die nehm ich mir mal für den Sonntag vor.

    14. September 2012 at 10:26
  • Reply ireensteinweg

    ein perfekter tag dafür 😀

    14. September 2012 at 10:36
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